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im Wald
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Reiner Gauß schreibt:

Heute war ein wunderschöner Tag um zu wandern. Um 7 Uhr kamen bei Bernd (unser gestriger Gastgeber) die ersten Mitwanderer an. Insgesamt waren wir heute zu siebt. Bernd führte uns durch den schönen Kraichgau, von den Höhenwegen hatten wir tolle Rundsichten. Unsere erste Pause machten wir bei einer Bäckerei mit Café, wo sich der Eine oder die Andere mit einem tollen Stück Kuchen versorgten. Für die erste Hälfte bekamen wir beiden Langwanderer die Möglichkeit, unseren Rucksack im Auto von Elvira mitzugeben. Es war ein komisches, leichtes Gefühl, so als ob etwas fehlen würde. Elvira sollte ihren Mann Klaus nach der halben Strecke abholen, weil die beiden um die Mittagszeit noch einen anderen Termin hatten. So ergab sich die Gelegenheit, einige Km halb schwebend zu wandern. Herzlichen Dank Elvira!
Die zweite Hälfte war der Rucksack wieder „angewachsen“. Bei der nächsten Rast, zwischen einem Pflegeheim und einer Schweinezucht, zogen Brigitte und ich wie üblich unsere Schuhe und Strümpfe aus (unsere Füße sind jedes mal begeistert). Dabei entspann sich eine Diskussion, ob unsere Merinosocken links oder rechts herum getragen werden. Brigitte und ich hatten alle anderen weiblichen Stimmen gegen uns! Aber, da wir ja damit gehen mussten, konnten wir sie auch anziehen wie wir es wollten und glaubten es richtig zu machen ?
Aber dieser Punkt ist noch offen und wird noch geklärt werden. Nachdem uns Klaus nach 15km verlassen musste, bogen 3 weitere Mitwanderer 3km vor dem Tagesziel ab, um zum Bahnhof zu kommen. Die letzten 3 Mitwanderer gingen bis zum Endpunkt mit. Dieser Abschied auf Raten hinterlässt ein seltsames Gefühl ?
Unterwegs, als ich ohne Rucksack gehen durfte, gab ich zur Sicherheit meine Trekkingsandalen in den Rucksack von Bernd. Ihr dürft genau einmal raten, was ich nach unserem Abschied an dem Tagesziel vergessen hatte . . .
Aber da Bernd eine super gute Seele ist, bringt er mir am Morgen meine Sandalen vorbei ?
Jetzt sind wir bei Jürgen und Katrin mit ihrem Sohn Julian untergebracht. Eine sehr liebe und nette junge Familie. An der Haustür war ein großes Schild angebracht, welches von Enya (10) und Tristan (6) gemalt und geschrieben worden ist. Obwohl es eine sehr schöne Etappe über 30,2km war, sind wir jetzt einfach müde.
Bleibt noch zu erwähnen, dass es wieder sehr, sehr schön war, mit unseren Freunden zu wandern, vielen Dank, dass ihr euch auf den Weg gemacht habt, uns ein Stück zu begleiten!