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Reiner Gauß schreibt:

Nach einem schönen Abend bei Eva und Klaus starteten wir heute morgen gehen 7:30 Uhr. Es war im Gegensatz zu gestern ganz lau, so etwa 9 Grad. Zunächst auf einem Radweg nach Viernheim. Auf dem Weg unterquerten wir eine Stromtrasse, bestehend aus fünf einzelnen Trassen. Ein seltsames Gefühl, unter so vielen Stromleitungen durchzuwandern. In einem umzäunten Gelände standen 2 Lamas (wir sind doch nicht in den Anden, oder?).

Danach ging’s in den Wald, aber keine Sorge, alles absolut flach. Dann wurde es zunehmend lauter, wir näherten uns einer stark befahrenen Straße. Es stellte sich als die Autobahn A67 heraus und der Lärmpegel war sehr hoch. Man konnte die Vögel beinahe nicht mehr hören, obwohl sie immer noch versuchten den Lärm zu übertönen. Nach einer Weile entlang der A67, überquerten wir sie. Danach wurde es sehr schnell leiser, fast auf ein normales Maß. Den Toten Fuchs, den wir im Graben liegen sahen, haben wir bedauert, aber davon wollte ich kein Bild machen.

Nach einigen Abstimmungstelefonaten trafen wir Mittel im Wald auf unsere Freunde Maria und Helmut, die uns ein Stück vor Lorsch entgegengekommen waren und Kaffee und Kuchen zur Stärkung dabei hatten. Mmmmmhhh Helmut’s veganer Nußzopf ist selbst für mich (fast) Allesesser ein Gedicht! So gestärkt konnten wir wieder frisch ausschreiten und durch Lorsch nach Einhausen wandern.

Dabei kamen wir an einem Rind mit enormen Hörnern vorbei, das vermutlich afrikanischen Ursprungs war. Was für eine interkontinentale Tierwelt hier in Hessen. Am Haus von Maria und Helmut schwebten die Begrüßungs-Luftballons. Nach einem warmen Tee, es hatte wieder merklich abgekühlt, setzte sich Brigitte in einen Sessel und war prompt 5 Sekunden später eingeschlafen. So, jetzt erstmal duschen und dann die Füße versorgen.
Morgen ist „leichte Kost“ von 21 km geplant.