Seite wählen

Heute haben wir eine Abkürzung genommen, die um 3,7 km länger war :-).

Der Sinn des Lebens – das Erleben der Sinne.

 

Nach dem tollen Konzert musste ich ja noch den Blog schreiben. Es wurde ungewöhnlich spät (00:18 Uhr) und ich war sehr müde. Aber wat mut dat mut. Aber wir konnten ja bis 6:30 Uhr ausschlafen (war doch etwas zu kurz zum ausschlafen). Das Frühstück war sehr gut und bald warteten schon unsere beiden Mitwanderer Esther und Günter von den kleinen Herzen Westerwald e.V. auf uns.

Der geplante Weg wurde zu Gunsten eines Weges mit weniger Steigung geändert und führte auf wunderschönen Wegen entlang der schwarzen Nister, dann der Großen Nister und später auch der Kleinen Nister. Unter alten Eisenbahnbrücken hindurch ging es Richtung Hachenburg. Plötzlich erkannten wir den Weg wieder, den wir gestern bereits in umgekehrter Richtung ein Stück gegangen waren. Wir hatten also eine schöne Schleife hingelegt :-).

Auf dem Philosophenweg erzählte uns Günter einige Weisheiten von berühmten Leuten, nicht unbedingt von Philosophen.
Nach etwa 10 km sollte eigentlich eine Pause eingelegt werden, aber bis Hachenburg waren es nur noch rund 2 km. Also wollten wir erst dort Pause machen. Na ja, die 2 km zogen sich dann doch noch 5 km hin, bis wir das Café erreichten. Hachenburg ist eine schöne Stadt, mit tollen richtig alten (renovierten) Häusern.

Nach Kaffee und Kuchen ging es gestärkt weiter zum Kloster Mariastatt mit seiner Basilika. Dort war einiges los, da ein Ehepaar seine diamantene Hochzeit mit einigen Gästen feierte. Wir gratulierten dem Ehepaar und ich sagte Ihnen, dass wir extra aus Freiburg hergewandert seien, um ihnen zu gratulieren ;-). Auf dem Weg zur Basilika konnten wir feststellen, dass auch die Mönche ihre große Rasenfläche mittlerweile mit Mährobotern kurz hielten. In der Basilika sollte gerade eine Vesper stattfinden. Die Mönche in ihren weißen Gewändern waren gerade hereingekommen. Es sie zu singen begannen, verließen wir die Basilika.

Nun sollten es nur noch 4 km bis Limbach sein, dafür aber ein steiles Stück. Als wir den Ortseingang schon sehen könnten, fing es an zu regnen. Günter und ich wollten nun aber nicht mehr unsere Regenjacken anziehen.
Der Eingang zu unserer Unterkunft war nicht ganz klar und wir mussten in der Gaststätte nachfragen. Mit Günter hatten wir 19 Uhr vereinbart, da wollten wir gemeinsam Essen gehen. Letztendlich holte er uns dann doch ab, um mit uns in Höhn, seinem Wohnort, in einer erstklassigen Gaststätte gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter vorzüglich zu Abend zu essen. Der Abschied viel uns etwas schwer, weil wir uns hier sehr wohl gefühlt haben.

Tagesbericht von Reiner Gauß

Cart
  • No products in the cart.