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??Warum ist es am Rhein so schön. . . .

Nach der gestrigen Mammutstrecke von 40 km (wg. meiner Ignoranz) sind wir heute erst nach 09:15 Uhr gestartet. Die Sonne lachte schon, als wir von Elisabeth zum Frühstück abgeholt wurden. Außer Elisabeth wollte uns auch noch Nathalie begleiten, eine junge Frau, welche Brigitte letztes Jahr auf dem Jakobsweg (ohne mich) kennenlernte und die in Köln wohnt.

Elisabeth führte uns also durch Köln um im Norden dann an den Rhein zu gelangen. Bei den Ford-Werken mussten wir vom Ufer abweichen. Dabei trafen wir auf ein älteres Schweizer Ehepaar, welches mit Fahrrädern von Basel nach Rotterdam unterwegs war. Im Gegensatz zu uns, hatten sie gestern bei dem Regen einen Ruhetag eingelegt. Kurz darauf verabschiedete sich Elisabeth und joggte den Weg zurück nach Hause. Was für eine Sportskanone!

Wieder am Rhein trafen wir auf eine große Gruppe Kinder, die einen Sponsorenlauf veranstalteten, allerdings nicht für uns. Eine mitwirkende Mutter fragte mich, wieviele km ich den melden könne, als ich ihr unsere 1042 km nannte schaute sie überrascht und ungläubig. Aber was wahr ist muss wahr bleiben. Nur ist unser Sponsorenlauf für unsere Herzkinder und ihre Familien.
Etwa bei Halbzeit machten wir Pause bei einem Kiosk und bestellten Kaffee und Apfelschorle. Unsere eigene Verpflegung wollte er aber nicht dulden, also ließen wir es. Einen km später machten wir dann noch eine Pause um unsere Brötchen zu essen. Heute fiel es uns einfach schwerer unseren gewohnten Rhythmus zu finden, die gestrigen 40 km steckten uns noch in den Knochen. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit pro Stunde wurde immer geringer, aber wir mussten ja kein Rennen gewinnen. Das Wetter hielt sich mal wieder nicht an die Vorhersage, aber es ist müßig zu fragen, was falsch war. Zum Glück waren es nur jeweils einige Tropfen, die uns nicht weiter störten. Das große Chemiewerk bei Dormagen könnte man schon von weitem sehen. Zuletzt ging es durch die Einkaufsstraße von Dormagen Richtung Hotel. Jetzt war es höchste Zeit aus den Schuhen und unter die Dusche zu kommen! Vor dem Hotel verabschiedeten wir uns leider schon wieder von Nathalie, welche mit der Bahn nach Köln zurück fuhr.

Tagesbericht von Reiner Gauß

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