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Materialschwäche – aber Moral ist Top!

Abschied von unseren niederländischen Freunden Orty und Gerard um 07:15 Uhr nach unserem Frühstück. Sie bedauerten es sehr, nicht weiter mitwandern zu können, wir auch!
Nur eine kleine Etappe über 21 km geplant, bis Münster. Den ersten passablen Pausenplatz fanden wir erst nach über 15 km, an einem Minigolfplatz, der noch geschlossen hatte. Um 15 Uhr waren wir verabredet und viel zu früh dran. Aber so ist es uns lieber als anders herum. Im Außenbereich von Münster setzten wir uns bei einer Dönerbude außen an einen Tisch und tranken . . . .

Dann rief Barbara vom Elternverein Münster an, wo wir seien und wo wir uns treffen können. Mit Darius kam sie uns abholen und wir gingen gemeinsam Richtung Innenstadt zum Dom. Den kurzen Regenguss warteten wir unter einigen Bäumen ab. Kurz vor dem Domplatz sahen wir ein Geschäft mit Reisebedarf, wo wir schnell noch diese Gummipuffer für unsere Wanderstöcke kauften. Dann um die Ecke zum Platz mit Infostand, Kuchen, Getränke. Das Glücksrad und die Tombola hatten sie bei dem Regen wieder eingepackt und jetzt eben im Auto gelassen. Die nächsten Regengüsse kündigten sich schon an. In den 1,5 Stunden wo wir da waren, hat es 4 Mal geregnet und wieder aufgehört. Das ist auch ein Rekord.

Mit der Bürgermeisterin und dem Dompropst hatten wir angeregte Gespräche geführt. Dann wurden wir zu unserer Übernachtungsstelle bei Sarah gebracht. Nach dem Duschen sind wir mit dem Bus zur Hafenstraße gefahren um im Handyladen nachzufragen ob das Handy repariert werden konnte. Seine Vermutung war ein DIsplay Fehler, aber ein Ausrausch sollte 99€ kosten. Da noch Garantie drauf ist, ließen wir das. Dann war meine Idee, die beiden SIM Karten zu tauschen. Aber danach brauchte ich einen den PUK, womit wir nicht dienen könnten.

Also Rückbau der SIM-Karten und hoffen dass das geht. Dazu wird natürlich der PIN Code benötigt und der steht in Brigittes Heft in unserer Unterkunft ?. Erst zur Unterkunft, PIN Code raussuchen und testen ob’s geht. Geht, wenigstens das. Um 19:30 Uhr sind wir zum Abendessen verabredet, es soll auch veganes geben. Meine Uhr geht plötzlich 15 Minuten nach, was wir erst an der Bushaltestelle bemerken. Was ist da wieder los?

Das Essen ist hervorragend, auch für Brigitte!
Die Busse, mit denen wir hergefahren sind, fahren nur bis 22 Uhr, bis der andere kommt, dauert 25 Minuten, zu Fuß dauert es 16 Minuten, keine schwere Wahl, oder? Wir sind zu Fuß gegangen.
Morgen wir ausgeschlafen, Wäsche gewaschen, gefrühstückt, Ersatz für defekte Ausrüstung gekauft . . .

Tagesbericht von Reiner Gauß