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Bildquelle: Steffen Kirchner

Der frühere Zweitliga-Profi Daniel Engelbrecht (27) spielte seit seinem Zusammenbruch auf dem Fußballplatz 2013 mit einem Defibrillator, der ihn dreimal wieder ins Leben zurückholte. Im Interview mit dem Kicker sagte er, Herzprobleme „kann man gar nicht genug dramatisieren“.

Aktuell hatte der Tod des 31-jährigen Italieners Davide Astori große Anteilnahme ausgelöst, eine Vorerkrankung war ihm nicht bekannt. Ein plötzlicher Herztod kommt bei Leistungs- und Freizeitsportlern immer wieder vor – selbst wenn sie keinen (angeborenen) Herzfehler haben.

 

2015 schrieb uns Daniel Engelbrecht:

„Als Profi-Fußballer muss man topfit sein. Ich war völlig geschockt, als ich nach einer Herzmuskelentzündung vier Herzoperationen brauchte und nun noch einen Defibrillator. Ich konnte zum Glück nach eineinhalb Jahren Auszeit wieder auf den Platz und musste meine Karriere nicht beenden. Damit bin ich der erste Fußballer mit einem ʽSchockgeber´, der durch Stromstöße die Herzschläge wieder regulieren kann, falls das notwendig werden sollte. Ich bin sehr dankbar, dass es mir jetzt wieder gut geht.

Herzkranken Kindern möchte ich zeigen, dass auch sie Sport machen können, ja sogar sollen. Für fast jedes Kind gibt es, natürlich nach Absprache mit dem Arzt, eine individuell passende Sportart.

Sport macht stark – dieses Motto des Bundesverbandes Herzkranke Kinder (BVHK) ist knapp und treffend formuliert und könnte auch meines sein. Die Hilfe durch den BVHK ist sehr wichtig.“