Seite wählen

 Hitze – Kinderherzen schützen; Bildquelle unsplash lubomirkin

Säuglinge und Kleinkinder neigen am stärksten zur Überhitzung, weil sie Temperaturen noch nicht wirksam regulieren können. Vor allem bei schwüler Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit ist die Wärmeableitung über die Haut bzw. Schweißbildung kaum möglich. Hohe Ozonwerte können zu akuten Atembeschwerden mit Husten oder zu akuten Asthmaanfällen führen. Auch vermeintlich harmlose Sonnenbrände „nur mit Hautrötung“ und ohne Blasenbildung erhöhen das Risiko, später Hautkrebs zu bekommen. Körperliche Aktivitäten wie Spielen und Sport im Freien oder Wanderungen sollten an Hitzetagen sowohl in Schule und Kita als auch mit der Familie nur bis 12 Uhr mittags dauern. Viel trinken, leichte Kost mit Gemüse und Obst und Schutz vor UV-Strahlung z. B. durch Sonnencremes, Kopfbedeckungen und Spezialkleidung sind wichtig.