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Stress mit deinem Herzfehler – und auch sonst? Wir kennen das!

Wir Peers beraten Herzkids und Herzteens online.

Kennst du das auch? Diese Situationen im Leben, in denen du Angst hast, frustriert bist, dir Sorgen machst? Manchmal verstehen dich weder Eltern, noch Lehrer und noch nicht einmal deine besten Freunde. Fühlst du dich dann auch allein und würdest dich gerne mit jemandem austauschen?

Dann melde dich doch bei uns Peers. Wir Peers sind eine Gruppe von jungen Erwachsenen, die alle einen angeborenen Herzfehler haben. Durch unsere eigenen Erfahrungen mit unserem Herzfehler kennen wir die dunklen Stunden, in denen Ängste und Probleme überhand zu nehmen scheinen.

Über unser Online-Portal kannst du mit uns Kontakt aufnehmen. Wir arbeiten mit Jugendnotmail, einer langjährigen, absolut datenschutzkonformen Plattform zusammen und können dadurch deine Anonymität wahren. Der Kontakt zwischen dir und uns Peers bleibt absolut vertraulich. Du und wir Peers erfahren nicht voneinander, wie wir mit richtigem Namen heißen oder welches Geschlecht du hast. Der einzige Austausch findet über das Schreiben statt.

Hier kannst du dich registrieren oder anmelden:

Nachempfundene Geschichten zu Jugendlichen mit Herzfehler, die Unterstützung bei der Peerberatung finden

Alex ist ein Gamer – und ein guter Schachspieler

Alex‘ Eltern wissen nicht mehr weiter. Es scheint, als würde er gar nicht mehr am „realen“ Leben teilnehmen und seine Zeit nur noch im Internet verbringen. Für Alex, der wegen seines Herzfehlers und seiner extremen Kurzsichtigkeit sowieso ein Einzelgänger ist, sind die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt jedoch fließend. Aber seine Eltern sind sich sicher, dass er viel zu wenig schläft und sogar im Netz gemobbt wird. Wenn sie ihn darauf ansprechen, streitet er das entschieden ab. Gespräche mit ihm enden meist in Streit.

Bei solchen Konflikten sollten Erwachsene sich vergegenwärtigen, was im Hirn eines Jugendlichen in der Pubertät vor sich geht. Das Gehirn wird in dieser Entwicklungsphase umgebaut und neu verschaltet. Erfahrungen und Erlebnisse beeinflussen die Hirnentwicklung in dieser sehr verletzlichen Phase besonders nachhaltig. Daher ist es wichtig am realen Leben teilzuhaben, aber ein Handyverbot ist weder realistisch noch zielführend. Alex‘ Eltern machen ihn aufmerksam auf die Online-Peerberatung, wo er sich tatsächlich registriert und sich mit seinem Peer austauscht. Das ist genau seine Welt: anonym und authentisch. Sein Peer hat auch einen Herzfehler und kann gut nachvollziehen, wie er sich fühlt. Im Austausch fühlt sich Alex ermutigt, seinen Medienkonsum herunterzudrehen und wieder öfter in den Schachclub zu gehen. Das hat er nicht verlernt und fährt häufig richtige Erfolgserlebnisse ein. Und ausgeschlafen in der Schule anzukommen, tut auch richtig gut und kommt bei den Lehrern super an.

Bildquelle: iStock-JJFarquitectos_1044654060
Agenturfoto; der BVHK ist nicht Urheber dieses Werkes

 

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