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Gegen den Pflegepersonalmangel auf Kinder (herz-) Intensivstationen kämpfen wir seit Jahren. Daher begrüßen wir ausdrücklich das Positionspapier des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege, Herrn Staatssekretär A. Westerfellhaus: Mehr PflegeKRAFT 2.0“:  Hier das Positionspapier zum Download.

Ausreichend Kollegen – eine Voraussetzung für familienfreundliche Arbeitszeit.

Wer kennt ihn nicht? Den Anruf: »Kannst Du nicht morgen zum Frühdienst kommen? XY hat sich krank gemeldet.« Wenn die Praxis so aussieht, haben Pflegende und Betreuende keine geregelte Freizeit. Auch Pflegekräfte brauchen individuell passende Arbeitszeitmodelle und verlässlich ausreichende Erholungsphasen. Daher muss alles getan werden, damit mehr Kolleginnen und Kollegen vorhanden sind – mehr Ausbildung, gute Arbeitsbedingungen mit verlässlichen Dienstplänen und gesundheitsfördernden Maßnahmen, Rückgewinnung und Integration von Pflegekräften aus anderen Berufen und auch dem Ausland. Besonders mitarbeiterfreundliche Arbeitgeber sollten zudem eine bessere Refinanzierung erhalten, wenn sie gute Arbeitsbedingungen umsetzen und innovative Arbeitszeitmodelle ermöglichen. Bestehende Fördertöpfe müssen konsequent beworben und genutzt werden, u.a. zum Aufbau von Betriebskindergärten und ggf. auch im Verbund mit anderen Pflegeeinrichtungen. Voraussetzung für stabile Dienstpläne ist aber auch eine bedarfsgerechte Personalbemessung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen… Für die Krankenhäuser sollte zeitnah eine einheitliche Personalbemessung auf der Grundlage des Vorschlags von ver.di, Deutscher Krankenhausgesellschaft und Deutschem Pflegerat entwickelt und eingeführt werden, um die Personaluntergrenzen abzulösen.

Bildquelle: iStock-vm_543559358

 

 

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