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Ich wachte auf und fragte den Arzt, ob er etwas gesehen hat. Die Antwort war: ja, Bubbles. Ich war bei einem Schluckecho, denn nur wenige Tage zuvor hatte ich einen Schlaganfall – mit 27 Jahren. Bubbles bedeuten, dass ein Loch in der Wand zwischen meinen Vorhöfen ist und dieses die ‚Bubbles‘ durchlässt.
14 Wochen später wachte ich erneut aus einem erneuten Dämmerschlaf auf. Ab sofort konnte man keine Bubbles mehr sehen, denn das Loch war mit einem Schirmchen – ein sog. Okkluder verschlossen worden. Dies wurde mir über einen Herzkatheter eingesetzt, wovon ich absolut nichts mitbekommen habe. Ich wachte ohne Schmerzen auf und weil meine Leiste genäht wurde, durfte ich sogar direkt aufstehen. Eine Nacht musste ich stationär bleiben und bekam vor der Entlassung nochmal einen Herzultraschall zur Kontrolle. Für mich heißt es nun sechs Monate lang eine doppelte Thrombozytenplättchenhemmung zu nehmen, bis das Schirmchen vollständig mit meinem Gewebe überwachsen ist.

Durch den Verschluss ist für mich das Risiko für einen erneuten Schlaganfall minimiert, was definitiv eine Erleichterung ist.

Bildquelle: privat

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